Bundesverband digitale Sicherheit e.V. · Stand: August 2025
Ja, das gibt es – für Unternehmen. Eine Cyber-Versicherung übernimmt zum Beispiel Kosten, die entstehen, wenn ein Betrieb gehackt wird: IT-Experten, Anwälte, manchmal auch Lösegeldforderungen bei Ransomware.
Wichtig zu wissen: Eine Versicherung ersetzt keine Sicherheitsmaßnahmen – sie greift meist nur, wenn grundlegende Schutzmaßnahmen (z. B. Backups, Updates) bereits vorhanden waren.
Weiterführend: Cyberversicherung (Wikipedia)
Je nachdem, wie viele Kundendaten Sie verarbeiten und wie abhängig Ihr Geschäft von IT-Systemen ist, kann eine Cyber-Versicherung sinnvoll sein. Sie deckt typischerweise Kosten für IT-Forensik, Wiederherstellung, Rechtsberatung und manchmal Betriebsunterbrechung ab.
Weiterführend: Empfehlungen (BSI)
Eine Cyber-Versicherung ist ein finanzielles Sicherheitsnetz – kein Ersatz für technische und organisatorische Schutzmaßnahmen. Viele Versicherer prüfen im Schadensfall genau, ob zugesagte Grundschutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt waren.
Weiterführend: Vorfall-Leitfaden für die Geschäftsführung
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Quelle: NCSC UK, „Cyber insurance guidance"
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