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Technische Sicherheit

E-Mail-Authentifizierung: SPF, DKIM und DMARC

Bundesverband digitale Sicherheit e.V. · Stand: August 2026

Warum sich E-Mail-Absender fÀlschen lassen

Beim klassischen E-Mail-Versand kann im Prinzip jeder als Absenderadresse eintragen, was er will. Ohne technische Gegenmaßnahmen sieht eine gefĂ€lschte Mail von „geschaeftsfuehrung@firma.de" tĂ€uschend echt aus, obwohl sie von einem Angreifer stammt.

Was du dir merken solltest

  • Eine echt aussehende Absenderadresse ist kein Sicherheitsbeweis. Sie lĂ€sst sich fĂ€lschen.
  • Firmen mit sauber eingerichteter E-Mail-Sicherheit machen genau solche FĂ€lschungen deutlich schwerer.

WeiterfĂŒhrend: E-Mail-Spoofing (Wikipedia)

Warum das auch fĂŒr Ihre eigene Domain zĂ€hlt

Nutzen Sie eine eigene Domain fĂŒr Ihre GeschĂ€fts-E-Mails, kann jemand diese Domain fĂŒr Betrugsmails missbrauchen, etwa gefĂ€lschte Rechnungen an Ihre Kunden. Ihre Kunden vertrauen dann einer Mail, die scheinbar von Ihnen kommt.

Ihr Einstieg

  • Fragen Sie Ihren Hosting- oder E-Mail-Anbieter, ob SPF, DKIM und DMARC fĂŒr Ihre Domain bereits eingerichtet sind.
  • Viele Anbieter bieten dafĂŒr fertige Assistenten an, die Sie durch die Einrichtung fĂŒhren.
  • Ein kostenloser Online-Check zeigt Ihnen in wenigen Sekunden, wie Ihre Domain aktuell dasteht.

WeiterfĂŒhrend: Phishing erkennen und richtig melden

Drei Bausteine, die zusammenwirken

SPF, DKIM und DMARC sind drei DNS-EintrĂ€ge, die zusammen verhindern, dass Ihre Domain fĂŒr gefĂ€lschte E-Mails missbraucht wird. Jeder Baustein deckt einen anderen Teil des Problems ab, und erst im Zusammenspiel entsteht ein wirksamer Schutz.

SPF: Wer darf fĂŒr Sie versenden

Der SPF-Eintrag listet, welche Server im Namen Ihrer Domain E-Mails versenden dĂŒrfen. Empfangende Mailserver können damit prĂŒfen, ob eine eingehende Mail tatsĂ€chlich von einem berechtigten Server stammt.

DKIM: Eine digitale Signatur pro Mail

DKIM signiert jede ausgehende Mail kryptografisch. Empfangende Server prĂŒfen die Signatur und erkennen, ob eine Mail auf dem Weg verĂ€ndert wurde oder tatsĂ€chlich von Ihrem System stammt.

DMARC: Die verbindliche Regel

DMARC legt fest, was mit E-Mails passieren soll, die SPF oder DKIM nicht bestehen: nichts tun, in den Spam-Ordner verschieben oder komplett ablehnen. ZusĂ€tzlich erhalten Sie Berichte darĂŒber, wer in Ihrem Namen E-Mails versendet, auch Angreifer.

So fĂŒhren Sie DMARC sicher ein

  1. Mit „p=none" starten: Diese Einstellung sammelt nur Berichte, ohne eine einzige Mail zu blockieren. So sehen Sie zunĂ€chst, welche Systeme in Ihrem Namen versenden.
  2. Berichte auswerten: PrĂŒfen Sie, ob legitime Dienste wie Newsletter-Tools oder CRM-Systeme mit erfasst sind, bevor Sie strenger werden.
  3. Schrittweise verschĂ€rfen: Erst auf „p=quarantine" wechseln, dann auf „p=reject", sobald Sie sicher sind, dass keine legitime Mail mehr betroffen ist.
  4. Weiterleitungen und Mailinglisten testen: Diese brechen DMARC-PrĂŒfungen besonders hĂ€ufig, ein Grund fĂŒr die meisten Fehlkonfigurationen.

WeiterfĂŒhrend: Phishing-Angriffe abwehren (BSI) · DMARC (Wikipedia)

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Quelle: BSI · DMARC.org
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