Bundesverband digitale Sicherheit e.V. · Stand: August 2026
Am ersten Tag deiner Ausbildung bekommst du meist nur Zugriff auf das, was du fĂŒr deine Aufgabe brauchst. Das ist Absicht, kein Misstrauen. Das Prinzip dahinter heiĂt Least Privilege: so wenig Zugriff wie nötig, nicht so viel wie möglich.
WeiterfĂŒhrend: Prinzip der geringsten Rechte (Wikipedia)
Auch als Einzelunternehmer oder kleines Team lohnt sich ein kurzer Check, wer eigentlich worauf Zugriff hat. Gerade wenn Sie mit freien Mitarbeitenden oder Praktikantinnen arbeiten, sammeln sich schnell mehr ZugÀnge an, als jemand noch braucht.
WeiterfĂŒhrend: Die 6 wichtigsten Basis-SchutzmaĂnahmen
Neue Mitarbeitende bekommen ZugĂ€nge, wechseln die Abteilung und behalten alte Rechte, verlassen das Unternehmen und werden vergessen. Ăber Jahre sammeln sich so Berechtigungen an, die niemand mehr braucht und niemand mehr ĂŒberblickt. Genau diese vergessenen ZugĂ€nge sind ein beliebtes Ziel fĂŒr Angreifer.
Least Privilege bedeutet, dass jede Person und jedes System nur die Rechte erhĂ€lt, die fĂŒr die konkrete Aufgabe nötig sind. Zero Trust geht einen Schritt weiter und prĂŒft jeden Zugriff einzeln, unabhĂ€ngig davon, ob die Anfrage aus dem Firmennetz oder von unterwegs kommt. Beide Prinzipien lassen sich schrittweise einfĂŒhren, ein vollstĂ€ndiger Umbau an einem Wochenende ist weder nötig noch realistisch.
Definieren Sie feste AblĂ€ufe fĂŒr drei Momente im Arbeitsleben: den Einstieg, den internen Wechsel und den Austritt. Beim Einstieg wird genau festgelegt, welche Systeme eine Rolle braucht. Beim Wechsel werden alte Rechte entzogen, nicht nur neue ergĂ€nzt. Beim Austritt werden alle ZugĂ€nge am letzten Arbeitstag deaktiviert, nicht erst Wochen spĂ€ter.
WeiterfĂŒhrend: Empfehlungen (BSI) · Zero Trust (Wikipedia)
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Quelle: BSI, Empfehlungen fĂŒr Unternehmen und Organisationen
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