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Familie & Alltag

Sicheres Online-Gaming für Familien

Bundesverband digitale Sicherheit e.V. · Stand: Januar 2019 / aktualisiert 2026

Zocken, ohne dich abzocken zu lassen

Online-Gaming ist super – aber genau da versuchen Betrüger, mit falschen Versprechen an dein Geld oder deine Zugangsdaten zu kommen.

Die häufigsten Fallen

  • Kostenlose Skins/V-Bucks/Robux: Gibt es nicht wirklich – solche „Generatoren" sind fast immer Betrug oder Malware.
  • Fake-Accounts von „Support"-Mitarbeitern: Echte Spielefirmen fragen dich nie nach deinem Passwort im Chat.
  • Gestohlene Accounts: Nutze für jeden Gaming-Account ein eigenes Passwort und aktiviere 2FA, wenn verfügbar.
  • Voice-/Text-Chat mit Fremden: Gib niemals deinen echten Namen, deine Adresse oder Schule preis.

Weiterführend: klicksafe.de

Was Sie als Elternteil wissen sollten

Online-Spiele sind heute soziale Plattformen mit Chat-, Voice- und Zahlungsfunktionen – die gleichen Risiken wie bei Social Media gelten also auch hier, oft weniger offensichtlich.

Ihre Checkliste

  • Kindersicherungen der Konsole/Plattform aktivieren: Ausgabenlimits, Kontaktlisten-Einschränkungen, Altersfreigaben.
  • Zahlungsmethoden absichern: Keine dauerhaft hinterlegte Kreditkarte ohne Bestätigungscode für Käufe durch Kinder.
  • Über In-Game-Betrug sprechen: „Kostenlose" Items, angebliche Gewinne oder Tauschangebote sind fast immer Betrug.
  • Gemeinsames Interesse zeigen: Wer weiß, was und mit wem gespielt wird, erkennt Probleme früher.

Weiterführend: BSI für Bürger

Gaming-bezogene Risiken für Schulen und Jugendorganisationen

Gaming-Communities sind auch ein Umfeld, in dem Cybermobbing, Grooming-Versuche und Betrug an Minderjährige herangetragen werden – relevant für Schulen, Vereine und Jugendorganisationen, die junge Menschen begleiten.

Unsere Handlungsempfehlungen

  • Aufklärung statt Verbot: Vermitteln Sie, wie In-Game-Betrug und Grooming-Versuche erkennbar sind, statt Gaming pauschal zu verteufeln.
  • Klare Anlaufstellen benennen: An wen können sich Kinder/Jugendliche wenden, wenn im Spiel etwas Unangenehmes passiert?
  • Eltern einbeziehen: Informationsabende oder Materialien zu sicherem Gaming können viel bewirken.

Weiterführend: Jugendschutz & Cybersicherheit

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Quelle: NCSC UK, „Online gaming for families and individuals"
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