Bundesverband digitale Sicherheit e.V. · Stand: März 2026
Du sagst einer KI, was du willst, und sie schreibt den kompletten Programmcode dafür. Das nennt man Vibe Coding. Klingt nach der Zukunft, ist aber auch ein Sicherheitsrisiko, wenn man es blind nutzt.
Weiterführend: Generative KI (Wikipedia) · KI-Sicherheit: Grundlagen (BSI)
Immer mehr Software, auch die, die Sie täglich nutzen, wird inzwischen größtenteils von KI geschrieben. Menschliche Entwickler prüfen und schreiben deutlich weniger davon als früher. Das kann gut sein: schnellere, günstigere digitale Angebote. Es kann aber auch bedeuten, dass Anbieter Sicherheitslücken übersehen, weil niemand den Code mehr vollständig geprüft hat.
Weiterführend: Software-Sicherheit (BSI) · Software as a Service (Wikipedia)
KI-gestützte Softwareentwicklung („Vibe Coding") verändert gerade, wie schnell und günstig Unternehmen eigene Tools bauen können. Genau diese Geschwindigkeit ist das Risiko: KI-generierter Code enthält aktuell noch ein Fehlerniveau, das für die meisten Organisationen nicht akzeptabel ist, wenn er unkontrolliert in Produktion geht.
Vibe Coding lässt sich nicht aufhalten und sollte es auch nicht. Die Produktivitätsgewinne sind real. Unternehmen, die jetzt Leitplanken einziehen, sind im Vorteil gegenüber jenen, die erst nach einem Vorfall reagieren.
Weiterführend: Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025 (BSI) · DevSecOps (Wikipedia) · OWASP LLM Top 10
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Quellen: NCSC UK, „Vibe check: AI may replace SaaS"
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