Bundesverband digitale Sicherheit e.V. · Stand: März 2026
Wenn Länder sich streiten, passiert das heute nicht nur mit Panzern und Flugzeugen, sondern auch im Netz. Bei internationalen Krisen werden Hacker-Gruppen, die mit einer der Konfliktparteien verbunden sind, oft aktiver. Sie greifen dann Computersysteme in vielen Ländern an, auch wenn diese nicht direkt am Konflikt beteiligt sind.
Weiterführend: Cyberkrieg (Wikipedia) · Cyber-Sicherheitswarnungen (BSI)
Bei geopolitischen Eskalationen warnen Sicherheitsbehörden regelmäßig vor einem erhöhten Risiko für Cyberangriffe, die auch europäische Organisationen treffen. Besonders betroffen sind Firmen mit Lieferketten oder Geschäftsbeziehungen in die betroffenen Regionen. Staatlich verbundene Hackergruppen haben in der Vergangenheit Energieversorger, Finanzinstitute und Regierungsnetzwerke angegriffen.
Weiterführend: Aktuelle Warnmeldungen (BSI) · Advanced Persistent Threat (Wikipedia)
Bei internationalen Krisen sollten Unternehmen mit Lieferketten oder Geschäftsbeziehungen in betroffene Regionen ihre Cyber-Verteidigungsfähigkeit gezielt überprüfen. Bekannte Angriffsmuster in solchen Phasen umfassen destruktive Malware, Spionagekampagnen, Angriffe auf kritische Infrastruktur sowie Denial-of-Service-Angriffe auf kommunale Infrastruktur und KRITIS-Betreiber.
Für Unternehmen im KRITIS-Bereich gelten die Anforderungen des BSI-Gesetzes (BSIG) und der NIS-2-Richtlinie. Geopolitische Cyberbedrohungen sind in der Risikoanalyse gemäß § 8a BSIG zu berücksichtigen.
Weiterführend: KRITIS-Sektorhilfe (BSI) · NIS-2-Richtlinie (Wikipedia)
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Quellen: NCSC UK, Sicherheitswarnung zum Nahost-Konflikt
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