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Smarte Geräte und Kameras zuhause absichern

Bundesverband digitale Sicherheit e.V. · Stand: März 2020 / aktualisiert 2026

Smarte Lautsprecher, Kameras, Lampen – alles hängt am Netz

Smarte Geräte zuhause sind mit dem Internet verbunden – und damit theoretisch auch für Fremde erreichbar, wenn sie nicht richtig eingerichtet sind. Eine schlecht gesicherte Kamera kann im schlimmsten Fall von Fremden mitgeschaut werden.

Was du (mit deinen Eltern) prĂĽfen solltest

  • Standard-Passwort des Geräts sofort ändern – „admin/admin" ist keine Sicherheit.
  • App und Geräte-Firmware aktuell halten.
  • Kameras nicht auf private Bereiche (Schlafzimmer, Badezimmer) richten.
  • 2FA fĂĽr die zugehörige App aktivieren, falls verfĂĽgbar.

WeiterfĂĽhrend: Internet der Dinge (Wikipedia)

Warum smarte Geräte ein beliebtes Angriffsziel sind

Viele Smart-Home-Geräte und Babyphones werden mit Standard-Zugangsdaten ausgeliefert und selten aktualisiert. Genau das macht sie für automatisierte Angriffe attraktiv – nicht weil jemand gezielt Sie ins Visier nimmt, sondern weil ungesicherte Geräte im Internet systematisch gesucht werden.

Ihre Checkliste fĂĽr ein sicheres Smart Home

  • Standardpasswort bei jedem neuen Gerät sofort ändern – ein eigenes, starkes Passwort pro Gerät.
  • Automatische Updates aktivieren, wo möglich.
  • Ein separates WLAN (Gäste-/IoT-Netz) fĂĽr Smart-Home-Geräte einrichten, getrennt vom Netz Ihrer Computer und Smartphones.
  • Nicht benötigte Fernzugriffs-Funktionen (z. B. Fernzugriff ĂĽber das Internet) deaktivieren, wenn Sie sie nicht brauchen.
  • Vor dem Kauf: Hersteller mit gutem Sicherheits-Track-Record bevorzugen und auf Update-Zusagen achten.

WeiterfĂĽhrend: BSI fĂĽr BĂĽrger

IoT-Geräte im Geschäftsbetrieb

Vernetzte Kameras, Zutrittssysteme, Smart-TVs im Konferenzraum oder vernetzte Kassensysteme sind auch für Selbstständige und kleine Unternehmen zunehmend Alltag – und ein oft übersehener Teil der eigenen Angriffsfläche.

Unsere Handlungsempfehlungen

  • Netzwerksegmentierung: IoT-Geräte in ein eigenes Netzwerksegment legen, getrennt von Systemen mit Kunden- oder Zahlungsdaten.
  • Geräteinventar fĂĽhren: Wissen, welche vernetzten Geräte ĂĽberhaupt im Betrieb vorhanden sind (Schatten-IT vermeiden).
  • Standardzugangsdaten konsequent ändern und, wo möglich, individuelle Konten statt geteilter Zugänge nutzen.
  • Update-Fähigkeit als Kaufkriterium: Geräte ohne Update-Möglichkeit oder mit abgelaufenem Support meiden.

WeiterfĂĽhrend: Empfehlungen nach Angriffszielen (BSI)

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Quelle: NCSC UK, „'Smart' security cameras: Using them safely in your home" · „Smart devices: using them safely in your home"
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